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Die Nachsorge bei BeugesehnenverletzungenWas versteht man unter der Nachsorge nach Kleinert? Der amerikanische Handchirurg Kleinert hat in mehren Studien Anfang der 70er Jahre nachgewiesen, dass mit einem nach ihm benannten Nachsorgeprogramm Beugesehnenverletzungen auch an ungünstiger Stelle primär operiert werden dürfen und, mit gutem Ergebnis, auch operiert werden können. Vor der genialen Idee von Kleinert bestand in
der Handchirurgie bei allen Beugesehnenverletzungen ein Dilemma: Ließ man die Verletzten hingegen nicht bewegen, so
heilte die Nahtstelle der Beugesehne zwar aus, es entwickelte sich
jedoch zwangsläufig zwischen Nahtstelle und dem Sehnenkanal eine starke
Verwachsung. Diese Verwachsung blockierte dann das Gleiten der Sehne.
Das Ergebnis war zwar eine intakte Beugesehne, die aber nicht gleiten
konnte und somit konnte der Finger auch nicht bewegt werden. Durch den Zug des Gummis wurden auch ohne Kraftanstrengung der
Beugemuskeln die Finger gebeugt.
Wann wird dann die Behandlung nach Kleinert nach einer Beugesehnenverletzung durchgeführt? In den meisten Fällen einer Beugesehnenverletzung im
Fingerbereich wird die Kleinertsche Nachbehandlung in der ersten Woche
begonnen. Abgewichen wird von diesem Schema, wenn primär
Begleitverletzungen an Nerven und Gefäßen oder am Knochen vorliegen,
oder auch wenn ganz gravierende Weichteilschäden bestehen. Wie lange ist in der Nachsorgephase mit Einschränkungen der Belastung zu rechnen? Die Nachsorgephase einer Beugesehnenverletzung ist
ungemein lang. Nur so lässt sich ein gutes Behandlungsresultat erzielen.
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Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Beugesehnen-Verletzung, Beugesehnen-Schaden" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen! |
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