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Tennisarm, Epikondylitis :  in für Patienten verständlicher Form erläutert

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Rezidiv Epikondylitis (Rezidiv Tennisarm)

Wie hoch ist die Erfolgsquote bei der Operation einer Epikondylitis- radialis (Tennisarmes) ?

Die Erfolgsquote wird in der Literatur zwischen 80 und 90% angegeben. Bei erneut auftreten Schmerzen oder auch bei Schmerzen, die längere Zeit  nach der Operation nicht verschwinden, spricht man in der Medizin von einem Epikondylitis-Rezidiv.

Was ist zu tun, wenn nach einer Operation die Beschwerden nicht abklingen?

Zunächst muss man wissen, dass es viele Wochen, oft auch Monate dauert bis die Beschwerden nach einer Operation weites gehend abgeklungen sind. Auch die Narbe im Operationsgebiet ist auf länger empfindlich.
Entscheidend von diesem normalen, operativen Verlauf ist jedoch das eigentliche Rezidiv der Epikondylitis (Rezidiv-Epikondylitis). Hierbei verschwinden nach einer Operation die Beschwerden nicht, sie werden sogar manchmal stärker!

Was ist in einem solchen Fall eines Epikondylitis-Rezidives zu tun?

Der erfahrene Arzt wird zunächst einmal im Einzelfall überprüfen, welche Gründe zum Rezidiv geführt haben:
Gründe können sein, dass die Beschwerden am seitlichen Ellenbogen gar nicht primär durch einen krankhaften Prozess in Ellenbogennähe, sondern beispielsweise durch eine Erkrankung an der Halswirbelsäule (HWS), oder an einem Nerv herrühren.
In einem solchen Fall wird man dann prüfen, welche therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei dieser primären Störung bestehen und versuchen auf diese Weise die Beschwerden zu beseitigen.
Sind jedoch die Beschwerden wirklich vom seitlichen Ellenbogen herkommend, so ist eine häufige Ursache darin zu suchen, dass eine Irritation des Nervus radialis (Supinatorsyndrom) verblieben ist. Eine solche Irritation dieses Nervs kann durch eine zweite Operation beseitigt werden.
In anderen Fällen findet man bei Nachoperationen jedoch auch unzureichend entlastete Strecksehnen, oder noch ein lappenartiges Granulationsgewebe, das den Schmerz unterhält.

Schnittführung zur Rezidiv-Operation eines Tennisarmes Bei einer Rezidiv-Operation einer Epikondylitis kann es sinnvoll sein, die Schnittführung länger zu wählen, als bei einer Primäroperation

Was sollte bei einer Nachoperation beachtet werden?

Ganz wichtig ist als Betroffener zu wissen, dass die Nachoperation zwar prinzipiell keine anderen Komplikationen hat, als oben bezeichnet, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Komplikation kommt, deutlich höher als bei einer Operation von vorher natürlichem Gewebe.

Was bedeutet dies konkret?

Dies bedeutet konkret, dass die die Nachoperation nur von besonders in der operativen Behandlung der Epikondylitis erfahrenen Ärzten vorgenommen werden sollte. Hier ist auch eher einmal ein stationärer Aufenthalt oder auch ein längerer Fahrweg zu erwägen.

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Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen! Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen.
Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Tennisarm, Epicondylitis"  erläutern.
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