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Operation zur Versteifung des Handgelenkes (Arthrodese des Handgelenkes)Wie wird die Handgelenksarthrodese prinzipiell durchgeführt? In der Mehrzahl der Fälle wird eine Platte -
ähnlich wie sie auch zur Frakturbehandlung benutzt wird -
zwischen Speiche, Handwurzelknochen und Mittelhand angelegt.
In der Operation selbst werden die bereits
zerstörten Knorpelschichten der Handwurzelknochen sowie der Speiche
abgeschliffen. In die Hohlräume wird dann meist ein größerer
Knochenblock aus dem Beckenkamm eingesetzt. Welcher Schnitt wird für die Versteifung des Handgelenkes gemacht?
Fehlt denn bei der Knochenentnahme am Beckenkamm später nicht am Becken dieser Knochen? Nein. Im Bereich des Beckenkammes hat jeder Mensch
eine erhebliche Menge an Knochen auf den man ohne erkennbare Nachteile
verzichten kann. Ist in jedem Fall eine Knochenverpflanzung aus dem Beckenkamm erforderlich? Nein. Nicht in jedem Fall. Allerdings beschleunigt die Verpflanzung von Knochen aus dem Beckenkamm die Durchbauung der Arthrodese deutlich und macht sie auch sicherer.
Andererseits ist es gerade bei geeigneten Fällen jedoch auch legitim auf die Verpflanzung des Knochens aus dem Beckenkamm zu verzichten. Kleinere Lücken können dann durch Knochenmaterial aus der Speiche aufgefüllt werden. Der Nachteil ist hier eine längere Zeit der Durchbauung. Der Vorteil ist gerade für Patienten mit ernsteren Nebenerkrankungen, dass Sie neben der Operation am Handgelenk keine zweite Operationsstelle haben und damit in vielen Fällen auch auf die Vollnarkose verzichtet werden kann. Verliert man bei dem Eingriff viel Blut? Nein. Der Blutverlust ist meist moderat, da während der Operation der Arm in einer Blutleere ist. D.h. eine Manschette am Oberarm sperrt den Blutfluss in die Hand ab. Hierdurch kann der Operateur während der Operation die feinen Strukturen im Handgelenk gut erkennen; der Patient verliert wesentlich weniger Blut als ohne Blutleere. Gravierende Blutverluste sind nur bei Nachblutungen zu erwarten!
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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter
Patient! |
Versteifung des Handgelenkes: Einführung Operationsnotwendigkeit Operation Narkose Operationsrisiken