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Arthrose des Handgelenkes

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Die Handgelenksarthrose wird in verständlicher Form erläutert

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Ursachen der Handgelenksarthrose:

Was verursacht denn die Arthrose des Handgelenkes?

Bei der Ursache der Handgelenksarthrose kann man eine Reihe von Fällen unterscheiden. Die häufigste Ursache ist die anlagebedingte Arthroseentwicklung. Manche Menschen haben familiär gehäuft die Neigung zur Entwicklung von Arthrosen. Bei diesen Menschen findet man dann nicht nur eine Arthrose im Handgelenk, sondern oft auch im Knie oder Hüftgelenk. 
Arthrosen können jedoch auch nach Unfällen entstehen!

Welche Unfälle sind denn besonders häufig mit einer Handgelenksarthrose verbunden?

Besonders häufig entsteht nach nicht verheilten Kahnbeinbrüchen oder nach verschobenen Speichenbrüchen eine Arthrose.

Wie kann es denn nach einem Kahnbeinbruch zu einer Handgelenksarthrose kommen?

Kahnbeinfraktur nach 7 Jahren Die nebenstehende Abb. zeigt einen Kahnbeinbruch:

Bei jeder Bewegung des Kahnbeines gegen die Speiche kommt es zu einem feinen Abreiben von Knorpel. Ähnlich wie ein Hobel ein Brett immer dünner werden lässt - wenn nur lange genug gehobelt wird - so entsteht bei einem nicht verheiltem Kahnbeinbruch (Kahnbeinpseudarthrose) oft nach vielen Jahren eine Handgelenksarthrose

Gibt es auch noch andere Ursachen

Ja, seltenere Ursachen sind nicht verheilte Bandrisse im Bereich des Handgelenkes. Hier ist besonders häufig der Riss des Bandes zwischen Kahnbein und Mondbein zu nennen. (S-L-Bandriss)
Arthrosen können aber auch im Spätstadium eines Mondbeintodes (Lunatummalazie) entstehen.

Weitere seltenere Ursachen sind Infektionen des Handgelenkes.

Wie kann man sich die Entstehung einer Handgelenksarthrose nach einem Bandriss im Handgelenk erklären:

S-L-Bandriss im Handgelenk Bei einem Bandriss zwischen Mondbein (M) und Kahnbein (K) weichen die beiden Knochen abnorm auseinander (Pfeil)

Besonders bei Belastung üben Kahnbein und Mondbein einen extremem Druck auf den Knorpel aus. Allmählich kommt es hierdurch auch zur Schädigung des Gelenkknorpels und eine Arthrose entsteht.

Ist der Begriff: Arthrose und Arthritis eigentlich identisch?

Nein, bei einer Handgelenksarthrose oder auch bei der Arthrose generell liegt eine degenerative Schädigung des Knorpels vor. Hier wird der Knorpel entweder in Folge der Vererbung oder in der Folge eines Unfalles primär geschädigt. Die späteren Symptome, wie Schwellung, Schmerzen, Einschränkung der Beweglichkeit, sind ausschließlich auf das betroffene Gelenk begrenzt.

Bei einer Arthritis kommt es zu einer entzündlichen Veränderung primär der Gelenkschleimhaut. Dies ist eine ganz dünne Haut, die jedes Gelenk von innen auskleidet. Die primäre Entzündung dieser Schleimhaut, z. B. bei einer rheumatischen Erkrankung führt dann zu Zerstörungen des Knorpels, der anliegenden Sehnen und auch der Gelenkkapsel und Bänder.
Der Unterschied ist: Bei der Arthrose beginnt der Schaden im Knorpel und ist streng auf das Gelenk begrenzt. Bei der Arthritis befindet sich eine primäre Entzündung der Gelenkschleimhaut. Die Wucherung der Gelenkschleimhaut und die Ausdehnung der Entzündung bestimmen die Schäden. Im Rahmen einer rheumatischen Grunderkrankung können sehr viele Gelenke betroffen sein.

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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Handgelenksarthrose" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen!
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