Handgelenks-Spiegelung (Handgelenks-Arthroskopie) zur Diagnose von Schäden im Handgelenk
Was ist die wichtigste Bedeutung der Handgelenksarthroskopie?
Die wohl wichtigste Bedeutung der arthroskopischen Untersuchung am Handgelenk (Handgelenks-Spiegelung) ist die Diagnose von Schäden am Bandsystem und deren Sekundärveränderungen.

Schäden am Bandsystem, und hier besonders Schäden an dem Band zwischen Kahnbein und Mondbein sind relativ häufig.
Nicht immer kann aufgrund der Erhebung der Vorgeschichte und des Erstbefundes festgestellt werden, wie alt die Verletzung ist.
Schäden am Bandsystem, und hier besonders Schäden an dem Band zwischen Kahnbein und Mondbein, sind relativ häufig. Nicht immer kann aufgrund der Erhebung der Vorgeschichte und des Erstbefundes festgestellt werden, wie alt die Verletzung ist.
Liegt zum Beispiel ein Riss des S-L-Bandes zwischen Kahnbein und Mondbein vor, so kann bei der Handgelenks-Arthroskopie genau erkannt werden, ob ein vollständiger oder ein Teilriss vorliegt.
Ganz besonders wichtig ist hier jedoch das Erkennen von
Sekundärschäden am Knorpel.
Aber auch Risse des Bandes zwischen dem Mondbein und dem
Dreiecksbein (LT-Bandrisse) sind bei der Handgelenks-Arthroskopie
erkennbar.

An dieser Röntgen-Aufnahme lässt sich der S-L- Bandriss zwischen Kahnbein (K) und Mondbein (M) am verbreiterten Abstand zwischen den beiden Knochen indirekt erkennen.
Bei der Handgelenks-Spiegelung (Handgelenks-Arthroskopie) kann man den Zustand und das Alter des Bandrisses gut erkennen und eine entsprechend auf das Alter des Bandrisses zugeschnittene Therapie planen.