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Operation zur Implantation eines
künstlichen Handgelenks
Wie wird die operative Behandlung einer
Handgelenksprothese durchgeführt?
Bei der Implantation einer Handgelenksprothese führt
man streckseitig des Handgelenkes einen etwa 10 cm langen Schnitt aus,
dann wird das Handgelenk dargestellt und jene Handwurzelknochen
entfernt, die der Speiche gegenüberliegen. Nach Entfernung dieser
Handwurzelknochen hat man Raum das Kunstgelenk einzusetzen. Es wird dann
zum Einen in der Speiche und zum Anderen in der Mittelhand verankert.
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Die Abb. zeigt
die künstliche geschaffene Höhle in der Speiche(Pfeil).
In diese Höhle wird der Schaft des künstlichen Handgelenkes
eingesetzt |
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Nachdem die
Knochenhöhen geschaffen wurden, wird dann das jeweils zugehörige
Teil des Kunstgelenkes eingesetzt und verankert |
Die Details der Operation sind abhängig vom
verwendeten Prothesentyp.
Wo sind denn die über dem Handgelenk befindlichen Strecksehnen?
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Die
Strecksehnen werden während des Einbaus des künstlichen
Handgelenkes beiseite gehalten. (Pfeil)
Nachdem das Kunstgelenk implantiert
ist werden Sie dann wieder an ihre natürliche Stelle gelegt |
Gibt es unterschiedliche Prothesentypen?
Ja, die Handgelenksprothetik hat sich in den letzten
Jahren erfreulich weiterentwickelt. Erste Modelle aus Silastic gab es
bereits Ende der achtziger- und Anfang der neunziger Jahre. Ihre
Haltbarkeit war jedoch nur sehr kurz.
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Die Abb. zeigt
eine künstliches Handgelenk aus Silastic. Das eigentliche Gelenk
ist im Röntgenbild kaum sichtbar.
Die metallischen Ringe sorgen dafür,
dass die Handgelenksprothese nicht in den Knochen hinein rutscht
oder das scharfe Knochenkanten das künstliche Gelenk beschädigen
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