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Künstliches Handgelenk |
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Der Ersatz des Handgelenkes mit einem künstlichen Handgelenk (Handgelenksprothese) wird in verständlicher Form erläutert |
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Handgelenksprothese: Gründe zur Operation Unter welchen Umständen ist der Ersatz des Handgelenkes mit einem Kunstgelenk sinnvoll? Generell nur dann, wenn schwere Zerstörungen am Handgelenk vorliegen, die auf andere Weise nicht behoben werden können. Welche Krankheiten können denn zu einer völligen Zerstörung des Handgelenkes führen? Das Handgelenk kann von einer schicksalhaften Arthrose betroffen sein, eine Arthrose, die sich im Wesentlichen aus den gleichen Ursachen entwickelt, wie auch eine Knie- oder Hüftgelenks-Arthrose entsteht.
Das Handgelenk kann jedoch
auch im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung (chronische Polyarthritis)
zerstört werden. Können auch Verletzungen zu einer Zerstörung des Handgelenkes führen? Ja, besonders häufig sind für eine völlige Zerstörung des Handgelenkes ursächlich nicht verheilte Kahnbeinbrüche, die sehr langfristig zu schweren Arthrosen des Handgelenkes führen können.
Aber auch Schäden des Bandsystems am Handgelenk können langfristig zu schwerwiegenden Arthrosen führen, die das Handgelenk völlig zerstören und zu erheblichen Schmerzen führen. Können auch Infekte das Handgelenk zerstören? Ja, dies ist möglich, allerdings unter allen bisher
genannten Ursachen ist die Zerstörung des Handgelenkes durch einen
Infekt am seltensten. Wie an jedem anderen Gelenk auch, können sich
Infekte auf dem Blutweg von einer anderen Infektquelle im Handgelenk
festsetzen und dort vor allen Dingen bei zu später Behandlung schwere
Zerstörungen verursachen. Kann die Zerstörung des Handgelenkes auch nach einem Speichenbruch (Radiusfraktur) auftreten? Ja, der Speichenbruch gehört zu den häufigsten Frakturen des Menschen überhaupt. Speichenbrüche sind sehr unterschiedlich. Bei Zerstörungen der Gelenkfläche kann es langfristig auch zur Bildung von sehr schmerzhaften Arthrosen kommen. Gerade Menschen mit starken Handgelenksschmerzen drängen auf eine operative Lösung ihrer Beschwerden, da sie meist nicht gewillt sind, langfristig Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen einzunehmen.
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| Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter
Patient! Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Handgelenksprothese" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen! |
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