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Operation der Kahnbeinpseudartrhose
Was wird bei der operativen Versorgung einer
Kahnbeinpseudarthrose gemacht?
Eine alleinige Verschraubung der Bruchstücke
wäre völlig unzureichend zwischen den beiden Knochenenden muss Knochen
angelagert werden.
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Die Abb. zeigt
die Operation einer Kahnbeinpseudarthrose, die ohne Verwendung
von zusätzlichem Knochen vorgenommen wurde.
Es findet auch nach mehr als einem
Jahr keine Bruchheilung statt. Die Pseudarthrose und die
Beschwerden bestehen weiter fort. |
Meist wird dieser Knochen vom Beckenkamm entnommen.
Eine Schraube (zum Beispiel Herbert Schraube verbindet dann diese drei
Knochenstücke miteinander und verklammert sie gut).
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Die Schraube
verblockt die beiden Bruchstücke (Frakturteile) des Kahnbeines
und das zwischen die Bruchstücke eingesetzte Knochenstück.
Durch das Knochenstück wird die große
Lücke zwischen den Bruchstücken des Kahnbeines aufgefüllt.
Blutgefäße aus beiden Bruchstücken können in das implantierte
Knochenstück einwachsen und zu einer Wiedervereinigung der
Knochenteile führen. |
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Das
nebenstehende Röntgenbild zeigt einen Knochenspan aus dem
Beckenkamm (roter Pfeil) in die Lücke der Kahnbeinpseudarthrose
eingesetzt und mit einer Herbertschraube fixiert

Die Abb. oben zeigt das entnommen Knochenstück vor dem Einsetzen
in die Kahnbeinpseudarthrose |
Wo wird bei einer Kahnbeinpseudarthrose der Schnitt
gemacht?
Bei den meisten Kahnbeinpseudarthrosen - jenen
im mittleren Drittel des Kahnbeines - wird der gleiche Schnitt gemacht
wie bei einer operativen Frakturversorgung:
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Die Abb.
zeigt die Schnittführung die standardmäßig zur Freilegung des
Kahnbeines im mittleren Kahnbeindrittel verwendet wird.
(Die "Blässe" der Hand kommt durch die
während der Operation angelegte Blutlleere zustande.) |
Welche operativen Maßnahmen sind zur Versorgung
einer Kahnbeinpseudarthrose mit einem kleinen körpernahem Bruchstück
notwendig?
Auch solche Pseudarthrosen können oft mit einer
Herbertschraube operativ versorgt werden. Bei diesem Typ der
Kahnbeinpseudarthrose wird das Kahnbein von der Streckseite des
Handgelenkes freigelegt.
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Die Abb. zeigt
das Röntgenbild nach der Operation einer solchen
Kahnbeinpseudarthrose, die hier noch nicht lange bestand.
Die relativ kleine Knochenlücke
konnte durch Knochen aus der Speiche aufgefüllt werden |
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