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Panaritium: Diagnosestellung Wie kann man das Panaritium erkennen? Wie jede Infektion ist das Panaritium äußerlich bereits bei Betrachtung und Betastung gut zu erkennen. Bei einem Panaritium findet man die Kardinalsymptome einer jeden Infektion: Rötungen, Schwellung und Schmerz (Dieser wird besonders bei Druck auf die infizierte Stelle stärker) Besonders charakteristisch ist auch der besonders nachts auftretende Klopfschmerz. Die Betroffenen merken beim Entstehen oder bei Fortschreiten der Infektion besonders in der Nacht einen Schmerz, der synchron mit dem Herzschlag im Infektgebiet ein klopfschmerzhaft pulsierendes Klopfen hervorruft.
Wo liegt der Abszess bei einem Panaritium genau? Der Ort des Abszesses bei einem Panaritium kann sehr
unterschiedlich sein. Meist liegt der Abszess in der Fettschicht unter
der Haut. Er kann jedoch auch übergreifen ins Gelenk (man spricht dann
von einem Gelenk-Panaritium oder, wenn der Infekt in den Knochen sich
ausbreitet, spricht man von einem Panaritium ossale.
Breitet sich der Infekt auf die Streck- oder Beugesehne aus, so spricht man von einem Panaritium tendinose und dann ist ein Röntgenbild zur Diagnose erforderlich. Ist zur Diagnose stets eine Röntgenaufnahme notwendig? Ein Röntgenbild kann gerade bei fortgeschrittenem Infekt sehr hilfreich sein: so zeigt das Röntgenbild z.B. ob Fremdkörper als Ursache vorliegen. (allerdings werden nicht alle Fremdkörper im Röntgenbild dargestellt) Kann man ggf. eine Knochen- oder Gelenkbeteiligung des Infektes am Röntgenbild erkennen? Im Frühstadium des Übergreifens des Infektes auf den Knochen oder das Gelenk zeigt das Röntgenbild noch keine Veränderungen. Erst später im Verlauf ist im Röntgenbild eine Veränderung zu erkennen. (dahin sollte es jedoch erst gar nicht kommen!) Was versteht man unter einem Kragenknopf-Panaritium? Unter dem Begriff Kragenknopf-Panaritium wird eine besondere Lokalisation des Abszesses verstanden. Hierbei findet sich sowohl in der Haut eine Abszessbildung, als auch tiefer im Fettgewebe. Die beiden Abszesse sind über einen kleinen Kanal miteinander verbunden. Ist bei einem Panaritium eine Laboruntersuchung notwendig? Eine Laboruntersuchung kann sowohl in der Frühdiagnose, als auch im Verlauf hilfreich sein. Bei der Diagnose eines Panaritiums ist abzuwägen, ob eine Rötung, Schwellung oder ein Schmerz ursächlich auf einen eitrigen Infekt zurückzuführen ist oder, ob eine andere Erkrankung diese Symptome hervorruft. Welche anderen Erkrankungen können das sein? Auch an der Hand kann eine Gicht oder eine Kalzinose, oder auch einmal eine rheumatische Erkrankung zu Rötungen, Schwellungen und Schmerzen führen. Das Labor erlaubt hier einige gewisse Differenzierung. So würde man beispielsweise bei einem akuten Gichtanfall eine Erhöhung der Harnsäure feststellen.
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| Sehr geehrte
Patientin, sehr geehrter Patient! Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Panaritium" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen! |
| Panaritium (Fingerinfektion): Einführung Diagnose Therapie Narkose Nachsorge |
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