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Speichenköpfchenfraktur: operative
Behandlung
Welche Speichenköpfchenfrakturen müssen operiert
werden?
Operiert werden müssen alle stärker verschoben
Speichenköpfchenfrakturen. Das Prinzip des ersten operativen Schrittes
ist bei allen verschoben Speichenköpfchenbrüchen gleich:
Der Speichenköpfchenbruch wird operativ
freigelegt und die verschoben Bruchstücke werden versucht so
einzurichten, wie sie vor dem Unfall standen:
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Die Abb.
zeigt die operative Präparation bis zum Ellenbogengelenk:
Wird nun die Gelenkkapsel eröffnet,
so entleert sich ein ausgedehnte Bluterguss aus der
Ellenbogengelenk und das frakturierte Speichenköpfchen kann
danach gesehen werden.
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Was wird danach gemacht?
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Die Abb
zeigt eine häufig mögliche Versorgung:
Die Meißelfraktur des Speichenköpfchens
wurde mit zwei dünnen Schrauben stabilisiert.
Bei dieser Röntgenaufnahme des
Ellenbogens kann die Bruchstelle im Speichenkopf noch gut
gesehen werden. (blauer Pfeil)
Nach einigen Monaten ist die
Bruchstelle nicht mehr zu erkennen! |
Die Stabilisierung erfolgt also nur mit Schrauben.
Platten werden hier nicht verwendet?
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Bei den
Meißelfrakuren - wie in Abb. oben - genügt eine Versorgung mit
Schrauben.
Liegt die Fraktur jedoch weiter in
Richtung Hand (am Radiushals), so muss der Knochen mit einer
Platte stabilisiert werden.
Die Abb. links zeigt die Operation
einer Speichenhalsfraktur mit Platte |
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Der
Abschluss der Operation ist dann wieder bei allen Fraturtypen
des Speichenköpfchenbruches gleich:
Die Kapsel des Ellenbogengelenkes wird
verschlossen; eine Drainage wird eingelegt und dann wird die
Haut mit Nähten oder Klammern verschlossen. |
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