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Sulcus ulnaris: Vergleich der endoskopischen und offenen Operation

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endoskopische Therapie des  Sulcus ulnaris Syndrom:  in für Patienten verständlicher Form erläutert

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Die Druckschädigung des Nervus ulnaris (Ellennerv) im Bereich des Ellenbogens ist die zweithäufigste Nervenkompression im Bereich der oberen Extremität. In dieser Informationsschrift wird eine recht junge endoskopische Therapie des Sulcus ulnaris-Syndroms (Cubitaltunnel-Syndroms) erläutert.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer herkömmlichen offenen Operation am Ellennerven und der endoskopischen Therapie des Nervus ulnaris (Ellennerven).

Für einen Betroffenen ist der wohl auffallendste Unterschied die Länge der äußerlich sichtbaren Narbe. Bei der offenen Dekompression des Ellennervs führt man einen bogenförmigen, etwa 10 bis 12 cm langen Schnitt an der Innenseite des Ellenbogens durch und bei der endoskopischen Technik genügt in vielen Fällen eine Schnittlänge von 2- 3 cm.

Lediglich bei übergewichtigen Menschen ist hier eine etwas längere Schnittführung notwendig.

Lage des Ellennerven am Ellenbogen nebenstehende Abb. zeigt eine klassische offene Operation am Ellennerven. Hier wird der Nervus ulnaris (Ellennerv) langstreckig am Ellenbogen freigelegt.

Die blauen Pfeile zeigen auf den Ellennerven (Nervus ulnaris)
endoskopische Op Ellennerv zum Vergleich:

die nebenstehende Abb. zeigt zum Vergleich die Schlüssellochoperation bei der endoskopischen Therapie.


Hier ist äußerlich der Nerv überhaupt nicht sichtbar. Der gut 2-3 cm lange Schnitt dient zur Einführung des Endoskopes

Wann wird die endoskopische Technik der Dekompression des Nervus ulnaris angewendet? 

Generell gilt für jede operative Methode, gleichgültig ob offen oder endoskopisch, dass die Diagnose gesichert sein muss und dass eine konservative Methode entweder sich als nicht erfolgreich erwiesen hat oder aufgrund des Schweregrades nicht mehr erfolgversprechend ist.

Wenn man sich zur Operation entschließt, wie wird dann abgewogen, ob die Operation in offener Technik oder endoskopisch erfolgt?

Eine endoskopische Technik ist sicherlich nicht möglich, wenn im Operationsgebiet Tumoren oder sehr starke Vernarbungen, z. B. nach einer Voroperation, vorliegen.
Arthrosen oder auch Fehlstellungen am Ellenbogen machen eine endoskopische Operation jedoch nicht unmöglich.
Die letzte Abwägung kann jedoch nur der Operateur treffen. Sollte durch irgendwelche Gründe die Sicht im Operationsgebiet erschwert sein, ist es zweifelsfrei besser, die endoskopisch begonnene Operation abzubrechen und in eine offene Methode umzuwandeln.

Wird die endoskopische Operation an allen Fachabteilungen durchgeführt?

Nein. Die endoskopische Operation des Ellennerven (Suclus ulnaris-Syndrom) ist eine noch relativ junge Operationstechnik, die bei weitem noch nicht allgemein verbreitet ist.

Das Verfahren ist zur Zeit noch nicht flächendeckend eingeführt und wird erst von einer relativ kleinen Zahl von Operateuren praktiziert. Es setzt außerdem ein spezielles Instrumentarium voraus, das für die korrekte Durchführung der Technik zwingend geboten ist.  

Entscheidend ist, dass der operierende Chirurg mit beiden Operationstechniken vertraut ist. Nur so besteht eine echte Alternative.

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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "endoskopische Therapie der Kompression des Ellennerven" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen!
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