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Schulter-Eckgelenk: Verletzungen |
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Verletzungen des Schulter-Eckgelenkes: in für Patienten verständlicher Form erläutert |
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Diagnose der Schulter-Eckgelenks-Sprengung: Wie wird eine Schulter-Eckgelenks-Sprengung erkannt? Der typische Patient mit einer Schulter-Eckgelenks-Sprengung ist zwischen 20 und 40 Jahre alt. Vorausgegangen ist ein Sturz, bei dem oft der Gegner bei einem Kampfsport auf die Schulter fiel. Der Verletzte spürt einen starken Schmerz im seitlichen Schlüsselbeinbereich und vermag die Schulter nur noch unter Schmerzen in geringem Umfang zu bewegen.
Das Röntgen-Bild links oben zeigt eine leicht zu erkennende Sprengung des Schulter-Eckgelenkes. Bitte beachten Sie weiten Abstand zwischen dem seitlichen Ende des Schlüsselbeines (roter Pfeil) und der Schulterhöhe -Akromion- (blauer Pfeil) . Die Abbildung oben rechts zeigt ein Röntgenbild einer gesunden Schulter. Kann man die Schulter-Eckgelenks-Sprengung von außen sehen? Ja, mindestens die Schulter-Eckgelenks-Sprengung Tossy III kann äußerlich gut erkannt werden. Die vergleichende Kontur der Schulter ist an der verletzten Seite anders. Hier steht das seitliche Ende des Schlüsselbeines hoch. Bei Druck auf das Schlüsselbein kann dieses (unter Beschwerden) nach unten gedrückt werden. Ist eine Röntgenaufnahme erforderlich? Ja, dies aus mehreren Gründen. Zum einen kann ein seitlich gelegener Bruch des Schlüsselbeins eine sehr ähnliche Symptomatik machen wie eine Schultereckgelenks-Sprengung.
Bei Verdacht auf einer Schulter-Eckgelenks-Sprengung wird eine Panoramaaufnahme der Schulter mit Belastung im Seitenvergleich durchgeführt. Hier kann auf der verletzten Seite dann unter gewichtsabhängigen Zug am Arm ein wesentliches Auseinanderweichen zwischen der Schulterhöhe und dem seitlichen Ende des Schlüsselbeines erkannt werden. Was versteht man unter einer Schultereckgelenkssprengung - Tossy III? Die Sprengungen des Schultereckgelenkes werden zur Klassifikation des Schweregrades häufig nach einer von Tossy vorgeschlagenen dreigestuften Klassifizierung eingeteilt, z.B. Schultereckgelenkssprengung Typ I, II und Typ III. Was bedeuten denn die einzelnen Typen bei einer Schultereckgelenkssprengung?
Über die Klassifikation nach Tossy hat auch Rockwood eine Klassifikation vorgeschlagen. Hier werden insgesamt VI Typen unterschieden. Beim Typ IV nach Rockwood ist der Kaputzenmuskel von dem seitlichen Schlüsselbein durchspießt. Beim Typ V ist das gesamte seitliche Ende des Schlüsselbeins völlig instabil. Beim Typ VI liegt das Schlüsselbein entweder unter dem Rabenschnabelfortsatz oder unter der Schulterhöhe verklemmt vor. Die letzten drei genannten Typen sind glücklicherweise recht selten. Hier muss in diesen Fällen immer operativ vorgegangen werden.
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Patientin, sehr geehrter Patient! Diese Informationsschrift soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Wir möchten zu Ihrer vertiefenden Information, die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema "Verletzungen des Schulter-Eckgelenk" hier erläutern. Eine individuelle Therapieplanung kann nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen! |
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