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Knochen-Zysten Mondbein-Zyste, Kahnbein-Zyste:

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Knochen-Zysten der Handwurzel (intra-ossäres Ganglion):  in für Patienten verständlicher Form erläutert

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Intraossäres Ganglion – Mondbeinzyste - Kahnbeinzyste

Was versteht man unter einem intra-ossären Ganglion?

Die meisten intra-ossären Ganglien findet man in den Handwurzelknochen. Besonders häufig betroffen sind hier das Mondbein und das Kahnbein.

Zyste im Kahnbein
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Die nebenstehende Abbildung zeigt das Handgelenk mit den 8 Handwurzelknochen

 im Kahnbein (einer der acht Handwurzelknochen) sieht man eine große Aufhellung, der gut erkennbar anders aussieht, als die benachbarten Knochen.

Eine solche Aufhellung im Knochen nennt man Knochenzyste oder je nachdem in welchem Knochen die Zyste liegt, spricht man auch von Mondbein-Zyste oder Kahnbein-Zyste usw.

 

Die Abb. zeigt eine große Kahnbein-Zyste

Mondbein Ganglion oder Lunatum-Zyste
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Die Abb. links zeigt eine Lunatum-Zyste (Mondbein-Zyste)

Die Zyste wurde entfernt und feingeweblich (histologisch) untersucht. Dabei fand man eine intra-ossäres Ganglion des Mondbeines.

Hinweis:

eine einzelne Mondbeinzyste darf nicht mit einem Mondbeintod (Lunatum-Malazie) verwechselt werden.
Im Stadium II des Mondbeintodes findet man viel kleine Mondbeinzysten und nicht eine einzelne große Zyste.

Bedeutet denn Knochenzyste und intra-ossäres Ganglion das gleiche?

Nein. Der Begriff Knochen-Zyste ist wesentlich weitergefasst. Unter Knochen-Zyste versteht man alle Auflösungen des Knochens. Ein intra-ossäres Ganglion ist ein Ganglion im Knochen selbst.

Wie muss man sich ein Ganglion im Knochen vorstellen?

Ganglien findet man in der großen Mehrzahl der Fälle am Handgelenk und seltener am Finger. Das Charakteristische eines Ganglions ist seine Hülle von rund einem Millimeter Stärke.

Handgelenks-Ganglion am Handrücken Die Abb. links zeigt ein typisches Handgelenksganglion.

Es ist nicht einfach vorstellbar, dass die gleiche Veränderung auch in den Handwurzelknochen vorkommen kann.

Im Inneren der Hülle findet sich eine Gelee artige helle Flüssigkeit. Platzt die Hülle entleert sich eine gallertige, gelbliche Flüssigkeit.

Wie kann ein solches Ganglion sich aber im Knochen bilden?

Viele Ganglien im Handgelenk gehen von einem bestimmten Band zwischen Kahnbein und Mondbein aus. Dieses Band zwischen Kahnbein und Mondbein nennt man SL-Band. Die Bezeichnung kommt von den lateinischen Worten für Kahnbein (Scaphoid) und Mondbein (Lunatum).

In der Regel entwickeln sich Ganglien, in dem sie die Handgelenkskapsel von innen her durchbohren und dann nach außen sichtbar am Handgelenk sich ausstülpen.

Bei Entstehung eines intra-ossären Ganglions (zum Beispiel im Mondbein) ist der Weg ein anderer. Hier kommt durch den ständigen Druck des Ganglions auf den Knochen ein kleiner Kanal zustande, der Flüssigkeit in den Knochen laufen lässt. Genauso wie im langen Verlauf ein Fluss sich durch harten Fels schneiden kann, so kann auch der Druck der Flüssigkeit den Knochen an einer bestimmten Stelle zum Auflösen bringen und das Ganglion entwickelt sich nicht nach außen, sondern in den Knochen hinein.

In Einzelfällen kann die Verbindung vom S-L-Band in den Knochen sich wieder abschnüren, das Ganglion ist dann quasi im Knochen gefangen.

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